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Fo.KUS
Konsum, Umwelt & Soziales
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Fairer Handel ist eine Erfolgsgeschichte im nachhaltigen
Konsum, die mit Produkten wie Kaffee, Bananen und Tee begonnen hat.
Inzwischen gibt es tausende von Produkten in hunderten von Warengruppen, vom
Schmuck über Schnittblumen oder Fußbälle bis zur Blumenerde, die mit
verschiedenen Labeln gekennzeichnet werden.
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Label: Fairer Handel
Kaffee, Fußbälle, Orangensaft, Tee, Baumwoll-T-Shirts, Rotwein und Schokolade
haben eines gemeinsam - sie sind in einer besonderen Qualität zu beziehen:
nämlich ohne den Makel der Ausbeutung und Entwürdigung, der vielen
konventionellen Produkten anhaftet, die ohne besondere Rücksicht auf Mensch und
Natur unter scharfem Wettbewerb am Weltmarkt entstanden sind. „Fairer Handel“
steht für das Prinzip, einen gerechten Gegenwert zu zahlen für die Werte, die
wir aus den Ländern des Südens beziehen. Zunehmend erfüllen diese Produkte auch
hohe ökologische Anforderungen.
Transfair-Siegel, Fair Flowers, ATO-TÜV
Dieses international verbreitete und sehr anerkannte Soziallabel kennzeichnet
zahlreiche Produkte diverser Produktgruppen, vom Kaffee bis hin zu Bananen oder
Tee. Transfair-Produkte stehen für Förderung, Existenzsicherung und
gerechte Erlöse für Kleinbauern und Arbeiter in den Erzeugerländern, für das
Verbot von Kinderarbeit sowie die Einhaltung der international geltenden
Arbeitsschutzregeln.
"Fair Flowers" (FLP-zertifizierte Blumen) stammen aus umweltgerechter und
menschenwürdiger Produktion, basierend auf sozialen und ökologischen Kriterien.
Der FLP-Standard entspricht dem Internationalen Verhaltenskodex für die
Schnittblumen- Topfplanzen- und Schnittgrünproduktion. Die Einhaltung des
Standards wird regelmäßig durch unabhängige Organisationen geprüft. Der
unabhängige Weltladen-Dachverband zeichnet als entwicklungsfördernd angesehene
Sortimente von Direktimporteure (wie Contigo, El Puente, etc.) mit dem
angesehenen ATO-Tüv aus.

Rainforest Alliance, Lebensbaum
Die Rainforest-Alliance-Zertifizierung gibt es für Kaffee, Kakao, Bananen,
Zitrusfrüchte, Blumen und Grünpflanzen. Die Bezeichnung „Rainforest Alliance
Certified and Sustainable“ findet sich auf einer Reihe von Produkten im
Lebensmittelhandel und der Gastronomie. Das Gütesiegel zeigt einen grünen
Frosch. Große Unternehmen mit von der Rainforest Alliance zertifizierten
Produkten sind Tchibo, Chiquita, Kraft Foods, Nestlé und McDonald’s. Der
Rainforest Alliance wird vorgeworfen, nicht ausreichend strenge Standards zu
besitzen. Eine Unternehmensinitiative der Fa. Rapunzel bewirbt nach bestimmten
sozialen und ökologischen Kriterien hergestellte Produkte aus dem Süden mit dem
firmeneigenen Label "Hand-in-Hand".
Teppiche ohne Ausbeutung von Kindern
Rugmark ist ein alt eingesessenes Label für handgeknüpfte Teppiche, die unter
sozial gerechten Bedingungen, bei überdurchschnittlichen Löhnen und ohne
Kinderarbeit hergestellt werden. Auch Sozialprogramme, z.B. für ehemalige
Kinderarbeiter und deren Ausbildung, werden finanziert.
Für Teppiche wird
seit 2010 auch das Label GoodWeave vergeben. Neben der Abschaffung
ausbeuterischer Kinderarbeit berücksichtigt der neue GoodWeave-Standard auch
soziale und ökologische Kriterien bei der Zertifizierung von Teppichen. Der
Standard wurde nach den Vorgaben der ISEAL Alliance erarbeitet.
Die
Initiative CARE & FAIR wurde von Teppichimporteuren gegründet und hat sich zur
Aufgabe gemacht, die Auswüchse illegaler Kinderarbeit in den Teppichknüp?ändern
Indien, Nepal und Pakistan zu bekämpfen und zugleich die Situation der
Teppichknüpfer und ihrer Familien insgesamt in diesen Knüpfregionen zu
verbessern. ie üblich mit aus

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Forschung und Kommunikation für Konsum, Umwelt & Soziales (Fo.KUS) e.V.
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