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Fo.KUS
Konsum, Umwelt & Soziales
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Für Naturkosmetik gibt es - anders als etwa bei Naturkost -
keine offiziellen Label. Von Verbänden und Branchen wurden eigene Label
entwickelt.
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Label: Mode und Kosmetik
Textilien berühren den ganzen Tag unsere Haut, schmücken, schützen, wärmen uns.
Wir wollen gut aussehen, gut „betucht“ sein - natürlich mit schadstofffreien und
umweltschonend hergestellten Materialien. Die sind - an Zeichen wie IVN oder
GOTS - leicht zu erkennen. An unsere Haut lassen wir zudem Kosmetika. Wir
pflegen und reinigen uns, tun etwas für die Schönheit, entspannen uns dabei –
was liegt da näher, als natürliche und naturnahe Produkte zu verwenden. Was wir
an uns heranlassen, muss uns gut tun, statt ein Risiko darzustellen. Und dass
die Hersteller auf Tierversuche verzichten, versteht sich fast von selbst.
Mode & Textilien
Das Naturtextil-Zeichen ist das Qualitätszeichen des IVN. IVN „Naturtextil best“
(blau) steht für Textilien aus 100% Naturfasern sowie umwelt und
sozialverträglicher Produktion dürfen es tragen. Es stellt strengste
Anforderungen: ökologischer Anbau, Verbot von umwelt- und gesundheitsschädlichen
Ausrüstungen oder Farbstoffen sowie soziale Mindeststandards für die
Fabrikarbeiter. Die Ansprüche des GOTS liegen etwas unter denen des NATURTEXTIL
IVN zertifiziert BEST, somit ist er Mindeststandard für die Produkte, die der
IVN als echte und konsequente Naturtextilien bewertet.

Das Zeichen „Textiles Vertrauen“ (Öko-Tex 100)
kennzeichnet schadstoffgeprüfte Textilien. Es steht für die Einhaltung von
festgelegten Grenzwerten für mögliche Schadstoffe wie Pestizide,
gesundheitsschädliche Farbstoffe oder Ausrüstungen sowie die Prüfung auf Geruch
und z.B. Schweiß-, Speichel- oder Waschechtheit. Höhere Anforderungen
repräsentiert „ Öko-Tex 100 plus“: damit wird zusätzlich die
Umweltfreundlichkeit der Produktionsstätte bescheinigt.

Verbraucher finden am Markt zudem Kleidung und Textilien aus fairem
Handel oder besonders umweltverträglichen Materialien, wie Hanf.
Naturkosmetik, Wellness
Verschiedene Zeichen informieren über die Qualität von Kosmetik- und
Wellness-Produkten. Für einen hohen Standard steht „Kontrollierte Naturkosmetik“
des BDIH. Dieses Siegel kennzeichnet Kosmetikprodukte aus
Naturstoffen. Es stellt Anforderungen an die Rohstoffherkunft, die
Gesundheitsverträglichkeit und den Tierschutz. Pflanzliche Rohstoffe sollten aus
kontrolliert biologischem Anbau oder Wildsammlung entstammen, Rohstoffe von
toten Wirbeltieren sind ausgeschlossen.
Andere Labels für Naturkosmetik
stammen von NaTrue und EcoCert. Die
Naturkosmetikvertretung NaTrue wurde im September 2007 von den
naturalbeauty-Partnern gegründet und versteht sich als europäische Initiative,
Plattform und Netzwerk aller nach den selben ethischen und ökologischen
Grundsätzen arbeitenden Naturkosmetikfirmen.
Ecocert ist ein international tätiger, unabhängiger Kontrollverband im
Umweltbereich, mit Hauptsitz in Frankreich. Seit 2002 prüft Ecocert auch
Kosmetikprodukte auf ökologische und biologische Qualität und hat dafür zwei
Labels mit unterschiedlich anspruchsvollen Kriterien entwickelt.

Für den
Verzicht auf Tierversuche steht das von internationalen Tierschutzorganisationen
entwickelte und vergebene Label des Human Cosmetic Standard (HCS) (unten links). Respekt vor Tieren verbürgt der „Hase mit schützender Hand“ des IHTK
(rechts). Es
zeichnet Kosmetikprodukte aus, bei deren Herstellung Stoffe, für die Tiere
getötet oder gequält werden, grundsätzlich verboten sind. Wo Rohstoffe von
lebenden Tieren verwendet werden, etwa auf der Basis von Milch, sollten diese
aus ökologischer Tierhaltung stammen.

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Forschung und Kommunikation für Konsum, Umwelt & Soziales (Fo.KUS) e.V.
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