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Fo.KUS
Konsum, Umwelt & Soziales
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Angesichts von Intransparenz
Informationsflut und falschen Signalen handlungsfähig bleiben -
dazu braucht es gute Ratgeber: zuverlässige Umweltzeichen, glaubwürdige
Institutionen und einfache, aber nachvollziehbare Botschaften.
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Orientierung finden- Wege aus der Unübersichtlichkeit
Das geflügelte Wort vom "Labeldschungel" beschreibt die Schwierigkeit, als
Verbraucher selbst bei zertifizierten Produkten Entscheidungshilfen für eine
Auswahl nachhaltiger Produkte zu finden. So umstritten die Leistungsfähigkeit
der diversen Labels im einzelnen aber auch sein mag - oft sind sie die einzige
oder erste Qualitätsinformation, die Verbraucher zu einem Produkt vorfinden.
Etwas Hintergrundwissen hilft, sich diese - oft nach Sortimenten
differenzierten - Umweltkennzeichen und Sozial- bzw. Fairtrade-Labels zu Nutze
zu machen.
Wichtige nachhaltigkeitsrelevante Label nach
Konsumbereich
Bio-Lebensmittel -
Fair Trade -
Haushalt & Büro -
Naturkosmetik & Ökomode -
Naturreisen - Spielzeug -
Wohnen & Bauen
Übergreifend
Zivilgesellschaft: Verbraucher- und Umweltorganisationen
informieren
Weitere Informations- und Beratungsquellen geben weiterführende nützliche
Auskünfte. Ohne diese im einzelnen zu bewerten, seien hier einige der wichtigen
Institutionen der nachhaltigkeitsrelevanten Verbraucherinformation und -beratung
genannt. Dazu gehören die regierungsunabhängigen Verbraucherzentralen in den
Bundesländern und deren Bundesverband Verbraucherzentrale zu nennen, die als
Anlaufstelle zur Beratung der Konsumenten dienen und deren Fragen entgegen
nehmen bzw. Publikationen bereitstellen.
Weitere Verbraucherorganisationen und Nichtregierungsorganisationen helfen, die
Verbraucher aufzuklären und zielgerichtete Verbraucherinformationen
bereitzustellen. Dies können einerseits themenspezifische Organisationen sein,
die sich auf einen bestimmten Angebotsbereich wie zum Beispiel Energie - so der
BdEV - oder Auto/Verkehr - so der VCD - spezialisieren. Des Weiteren ist die
Stiftung Warentest zu nennen, die Produkte und Dienstleistungen auf verschiedene
Kriterien hin testet und gegenüberstellt.
Öffentliche Institutionen
Öffentliche Informationsquellen zu ökologischen Produkteigenschaften sind
das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,
BMELV, und das Bundesministerium für Umwelt, Reaktorsicherheit und Naturschutz,
BMU, und nachgeordnete Behörden wie das Umweltbundesamt (mit dem
Blauer-Engel-Produktportal) oder das Bundesamt für Verbraucherschutz, BVL (mit
der verbraucherbezogenen Suchmaschine clewwa).
Verbraucherportale und Internet-Community
Übersichtlichkeit verschaffen auch Verbraucherportale im Internet. Ähnlich
wie bei den Verbraucherorganisationen gibt es hier spezialisierte Portale und
Preissuchmaschinen, die Daten und Preise von Angeboten vergleichen - wie etwa
EcoShopper - oder bei denen Testergebnisse für Produkte im Vordergrund stehen,
wie etwa bei Testberichte.de.
Die Erfahrungseigenschaften von Produkten
- die Eigenschaften, die erst im nachhinein im Gebrauch bekannt werden -
gewinnen immer mehr an Bedeutung bei der Meinungsbildung der Konsumenten. Hierzu
gibt es verschiedene Entwicklungsansätze, so den Produktguide der Community
utopia.de.
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Forschung und Kommunikation für Konsum, Umwelt & Soziales (Fo.KUS) e.V.
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